Rahmenverträge DHM
Kampagnen und Ausstellungen integriert gestaltet.
Seit 2022 betreuen STUDIO BENS und VISUAL SPACE AGENCY das Deutsche Historische Museum (DHM) als Bietergemeinschaft im Rahmen mehrerer Verträge an der Schnittstelle von strategischer Kommunikation, Kampagnenentwicklung und Ausstellungsgrafik. Die Zusammenarbeit umfasst die Konzeption und Gestaltung der Kommunikationsmaßnahmen für die Sonderausstellungen des Hauses ebenso wie die Entwicklung ihrer visuellen Identitäten im Raum.
Ausgangspunkt unserer Arbeit ist die inhaltliche Auseinandersetzung mit den jeweiligen Ausstellungsthemen. In Workshops, Analysen und strategischen Beratungsprozessen entwickeln wir gemeinsam mit den Fachabteilungen kommunikative Leitideen, Zielgruppenansprachen und gestalterische Narrative. Ergänzend beraten wir das Museum zu Fragen der digitalen Kommunikation und Social-Media-Strategie.
Seit 2023 gestalten wir zudem die Ausstellungsgrafik der Sonderausstellungen des DHM. Die Verbindung von Kampagnenkommunikation und Ausstellungsgrafik ermöglicht es, beide Disziplinen als zusammenhängendes System zu denken: Die visuelle Sprache einer Ausstellung entsteht nicht erst im Ausstellungsraum und wird anschließend kommuniziert, sondern entwickelt sich aus einem gemeinsamen konzeptionellen Prozess heraus.
Für jede Ausstellung entsteht so ein eigenständiges Erscheinungsbild innerhalb der Dachmarke des DHM. Grafische Motive, typografische Systeme und kommunikative Botschaften werden über sämtliche Medien hinweg weitergeführt – von Plakaten, Anzeigen und Social-Media-Maßnahmen über Broschüren und Kataloge bis hin zur räumlichen Orientierung und Vermittlung innerhalb der Ausstellung. Auf diese Weise entstehen konsistente Gestaltungsnarrative, die Inhalte präzise vermitteln und den Ausstellungen eine unverwechselbare Identität verleihen.
Den Auftakt der Zusammenarbeit bildete die Kampagnenentwicklung für die Ausstellung „Roads not Taken. Oder: Es hätte auch anders kommen können.“. Seither begleiten wir die Sonderausstellungen des Deutschen Historischen Museums in unterschiedlichen Phasen ihrer Entstehung – von der strategischen Analyse über die kommunikative Konzeption bis zur visuellen Umsetzung im analogen und digitalen Raum.
Mit rund 800.000 Besucher:innen jährlich zählt das Deutsche Historische Museum zu den bedeutendsten kulturhistorischen Institutionen Deutschlands. Die enge Verzahnung von Kommunikation, Gestaltung und Ausstellungsgrafik schafft die Grundlage für eine kohärente Vermittlung seiner Themen – innerhalb des Museums ebenso wie in der öffentlichen Wahrnehmung.
Ausstellungen
ROADS NOT TAKEN
Oder: Es hätte auch anders kommen können
9.12.2022 – 11.1.2026
(Kampagne)
FORTSCHRITT ALS VERSPRECHEN
Industriefotografie im geteilten Deutschland
10.1. – 29.5.2023
(Kampagne)
WOLF BIERMANN
Ein Lyriker und Liedermacher in Deutschland
1.7.2023 – 2.6.2024
(Kampagne & Ausstellungsgrafik)
REIN INS GEMÄLDE
Eine Zeitreise für Kinder
2.6.2024 – 19.1.2025
(Kampagne & Ausstellungsgrafik)
WAS IST AUFKLÄRUNG?
Fragen an das 18. Jahrhundert
18.10.2024 – 6.4.2025
(Kampagne (Ausstellung + Outreach),
Ausstellungsgrafik & Katalog)
GEWALT AUSSTELLEN
Erste Ausstellungen zur NS-Besatzung
in Europa, 1945–1948
24.05. – 23.11.2025
(Kampagne (Ausstellung + Begleitprogramm),
Ausstellungsgrafik & Katalog))
NATUR UND DEUTSCHE GESCHICHTE
Glaube – Biologie – Macht
14.11.2025 – 18.10.2026
(Kampagne (Ausstellung & Begleitprogramm)
& Ausstellungsgrafik)
Integration Kampagne & Ausstellungsgrafik bei Wolf Biermann:
Was ist Aufklärung/Aufklärung Now/Kinderspur
Eine Ausstellung mit drei Zielgruppen – Wiedererkennbarkeit und Eigenständigkeit
Der Geist als Kernmotiv in Kampagne und Ausstellung bei „Rein ins Gemälde“